HÄNN - Ist hessisch für Hände!
Ein sisu-training Original !
Was sind Wahrnehmungshandschuhe?
Wahrnehmungshandschuhe bestehen aus einem feinen, durchlässigen Netzgewebe.
Im Gegensatz zu Paddles, die den Widerstand erhöhen, reduzieren diese Handschuhe den Widerstand sogar.
Statt Muskelkraft zu trainieren, sollen sie die Reizwahrnehmung der Hand verbessern – das berühmte Feel for the Water.
Deshalb nennt man sie auch Anti-Paddles oder Negativ-Paddles.
Prinzip: Wahrnehmung statt Widerstand
Das Netzmaterial verändert die sensorischen Reize an Handflächen und Fingern.
Beim Zug spürt der Schwimmer kleine Druckunterschiede und Strömungen deutlich bewusster. So lernt das Nervensystem, die Hand- und Unterarmstellung präziser anzupassen.
Ergebnis:
- Verbesserte Kontrolle über den Druckverlauf
- Weniger Energieverlust
- Effizientere Wasserlage und Zugbewegung
Wahrnehmungshandschuhe trainieren also nicht die Kraft, sondern die Präzision.
Vergleich: Wahrnehmungshandschuhe vs. Faustschwimmen
Das Gefühl ähnelt dem klassischen Faustschwimmen, bei dem die Handfläche „abgeschaltet“ wird.
Der entscheidende Unterschied:
- Die Handschuhe erlauben eine natürliche Handhaltung
- Trotzdem wird der Wasserfluss subtil verändert
- Die Bewegungsmechanik bleibt unverfälscht
Das Ergebnis: Ein realistisches, aber bewusstes Schwimmen – perfekt für triathlonspezifische Technikarbeit.
Fazit
Wahrnehmungshandschuhe sind kein Gimmick, sondern ein sensomotorisches Trainingsinstrument, das die Schnittstelle aus Technik, Gefühl und Effizienz stärkt.
Regelmäßig eingesetzt, verbessern sie:
- das Wassergefühl
- die Bewegungspräzision
- die Gesamtökonomie des Schwimmens
Für Triathleten bedeutet das:
gleiche Geschwindigkeit bei weniger Kraftaufwand – und mehr Reserven für Rad und Lauf.
Weitere Infos und Hintergründe findest du im Blog unter: